G E M E I N S A M



Die Osterwoche beginnt und es man sollte die Zeit nutzen um den Fokus auf ein gemeinschaftliches Leben auf Augenhöhe zu legen. Ich möchte eine Aussage von Herrn Hans-Georg Gadamer (1900 – 2002) zitieren: „Einen Menschen in die Augen zu schauen, heißt ihn nicht töten zu können.“

Derzeit gibt es Menschen, die mit dem Finger zeigend einen Schuldigen für die jetzige Situation finden wollen. Man möchte Länder, Regionen und schon fast Einzelpersonen dafür verantwortlich machen, für das Leben, welches wir gerade führen. Fakt ist, dass die ganze Welt dieses Virus unterschätzt hat. In einer globalen und schnelllebigen Welt kann man das auch fast nicht verdenken. Wer hätte sich vor einem halben Jahr schon gedacht, dass ein Virus unsere Welt, so wie wir sie kennen, zum Stillstand bringt. Ich kann mir vorstellen fast keiner.

So lasst uns doch anstatt zu verurteilen, einander in die Augen schauen. Jede*r einzelne von uns ist auf die eigene Art gefordert. Der eigene persönliche Raum ist durcheinandergebracht worden und vergleiche sind in solchen Momenten schwierig. Auch hat jede*r von uns eine eigene Persönlichkeit und geht mit herausfordernden Zeiten unterschiedlichen um. Aus der psychologischen Forschung wissen wir, dass Menschen dazu neigen oft das Verhalten anderer auf sich zu beziehen und nicht auf situationelle Gründe.


Sich das bewusst zu machen, hilft nachsichtiger im Umgang miteinander zu sein.

· probiert es aus

· fragt nach, wenn Unklarheiten auftauchen

· versucht nicht Kritik zu hören, sondern Bedürfnisse

Bleibt gesund und liebe Grüße

Anna


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AE-Arbeitspsychologie     .   Anna Eiter, MSc   .   Tirol  

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